Malware: Was ist das und wie schützen Sie sich davor?

02.01.2024 01:00 797 mal gelesen Lesezeit: 11 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Malware ist schädliche Software, die darauf abzielt, Geräte zu infizieren, Daten zu stehlen oder Systeme zu beschädigen.
  • Regelmäßige Updates von Betriebssystem und Antivirensoftware sind essentiell, um Schutz gegen bekannte Malware zu gewährleisten.
  • Vermeiden Sie das Öffnen unbekannter E-Mail-Anhänge und das Herunterladen von Software aus unsicheren Quellen, um Infektionen zu verhindern.

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Malware einfach erklärt: Definition und Grundlagen

Im Kampf gegen Cyber-Bedrohungen steht ein Begriff immer wieder im Mittelpunkt: Malware. Doch was ist Malware überhaupt und wieso sollte jeder Internetnutzer sie ernst nehmen? Malware – eine Zusammenziehung der Worte "malicious" und "software" – ist jede Art von Software, die darauf ausgelegt ist, Computern oder Netzwerken Schaden zuzufügen. Ihr Ziel? Oftmals das Ausspionieren, das Stehlen von sensiblen Daten oder das Stören von Computeroperationen.

Malware tritt in vielfältigen Formen auf, von Viren, die sich selbstständig verbreiten, über Trojaner, die sich als harmlose Software tarnen, bis hin zu Spyware, die unbemerkt Ihre Aktivitäten ausspäht. Die fortwährende Entwicklung neuer Malware-Arten macht es notwendig, dass auch die Schutzmechanismen ständig angepasst und aktualisiert werden müssen. Hierbei ist wichtig zu verstehen, dass der Schadcode nicht nur PC-Systeme gefährdet, sondern ebenso Smartphones und Tablets ins Visier nehmen kann.

Die Grundlagen der Malware zu verstehen ist essentiell, um zu wissen, wie man sich dagegen wappnen kann. Zu den basalen Kenntnissen gehört die Tatsache, dass eine Infektion häufig über das Internet erfolgt. Es kann so simpel sein wie ein Klick auf einen schädlichen Link oder Download. Aber auch das Einspielen von vermeintlich sicheren Software-Updates kann schon ein Einfallstor für Malware sein.

Zusammengefasst ist Malware eine Bedrohung, die jeden treffen kann und deren Formen stets im Wandel sind. Für den Schutz vor diesen Gefahren sind Wissen und Vorsicht die besten Werkzeuge, die wir haben, gepaart mit vertrauenswürdigen Sicherheitslösungen.

Die verschiedenen Gesichter der Malware: Typen und Beispiele

Die Welt der Malware ist vielfältig und ständig in Veränderung. Jeder Typ hat seine eigenen, speziellen Charakteristika und Methoden, um Schaden anzurichten. Hier sind einige weit verbreitete Arten von Malware, die erklären, wie unterschiedlich diese digitalen Bedrohungen sein können:

  • Viren: Sie heften sich an saubere Dateien und infizieren andere saubere Dateien. Sie können sich verbreiten und ausgeführte Dateien beschädigen, sobald sie im System aktiviert werden.
  • Trojaner: Diese Malware-Typen geben sich als nützliche Software aus, doch im Hintergrund erlauben sie es dem Angreifer, Kontrolle über das betroffene System zu erlangen.
  • Spyware: Sie ist darauf spezialisiert, Informationen zu sammeln, ohne dass der Nutzer es bemerkt. Dazu können Passwörter, Zahlungsinformationen und andere persönliche Daten gehören.
  • Botnets: Netzwerke aus infizierten Geräten, die ferngesteuert werden können, um beispielsweise koordinierte Angriffe durchzuführen oder Spam zu verbreiten.
  • Ransomware: Eine besonders bösartige Form, die Daten auf dem Computer verschlüsselt und Lösegeld für die Wiederherstellung verlangt.
  • Adware: Oftmals als weniger gefährlich angesehen, kann sie störend sein, indem sie ungefragt Werbung anzeigt und möglicherweise Benutzer zu unsicheren Webseiten umleitet.
  • Rootkits: Sie erlangen tiefen Zugang zum System und verbergen Malware, sodass sie schwer zu entdecken und zu entfernen ist.

Dies ist nur eine kleine Auswahl, aber sie zeigt, wie vielschichtig Malware sein kann. Die Bandbreite von Malware, die online existiert, ist ein klares Signal dafür, dass man auf eine versierte Sicherheitsstrategie setzen sollte.

Vergleichstabelle: Sicherheitsmaßnahmen gegen Malware

Aspekt Pro Contra
Virenschutzprogramme
  • Erkennung und Entfernung vieler Arten von Malware
  • Regelmäßige Updates zur Erkennung neuer Bedrohungen
  • Häufig integrierte Firewall
  • Kann Systemressourcen beanspruchen
  • Nicht immer zu 100% effektiv
  • Kostenpflichtige Programme können teuer sein
Firewalls
  • Schutz vor unautorisierten Zugriffen
  • Verhindert Datenverkehr mit gefährlichen Quellen
  • Kann eingehenden und ausgehenden Datenverkehr überwachen
  • Einstellungen für Laien schwer verständlich
  • Kein Schutz vor Phishing oder Social Engineering
Regelmäßige Backups
  • Sicherung wichtiger Daten im Schadensfall
  • Ermöglicht Wiederherstellung nach einem Angriff
  • Minderung des Risikos von Datenverlust
  • Regelmäßiger Zeitaufwand erforderlich
  • Backups können ebenfalls infiziert werden, wenn nicht korrekt gehandhabt
Aktualisierte Software
  • Schließen von Sicherheitslücken durch Updates
  • Reduziertes Risiko von Exploit-Angriffen
  • Besserer Schutz und stabile Systemleistung durch aktuelle Software
  • Updates können neue Bugs einführen
  • Zeitaufwändig, Updates fortlaufend zu installieren
Benutzerbildungsprogramme
  • Mitarbeiter werden über Risiken aufgeklärt
  • Reduzierung des Risikos durch fahrlässiges Verhalten
  • Stärkung der Unternehmenssicherheitskultur
  • Erzeugt initiale Kosten
  • Benötigt Zeit und Ressourcen für Schulungen

Wie Malware Ihren Computer infiziert: Verbreitungswege erkennen

Die Wege, über die Malware in Computersysteme eindringt, sind so vielfältig wie die Malware-Arten selbst. Die Kenntnis darüber, wie eine Infektion zustande kommt, ist entscheidend, um vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Hier sind einige der häufigsten Methoden, mit denen Malware verbreitet wird:

  • Phishing-Angriffe: Betrügerische E-Mails oder Nachrichten, die legitime Kommunikation vortäuschen und den Nutzer dazu verleiten, sensible Informationen preiszugeben oder auf infizierte Links zu klicken.
  • Drive-by-Downloads: Unbeabsichtigte Downloads von Malware, die erfolgen, wenn ein Nutzer eine infizierte Webseite besucht oder eine kompromittierte Werbeanzeige anklickt.
  • USB-Geräte: Externe Laufwerke und andere USB-Geräte können Malware enthalten, die automatisch ausgeführt wird, sobald das Gerät angeschlossen ist.
  • Software-Downloads: Downloads aus nicht vertrauenswürdigen Quellen oder illegale Software können mit Malware infiziert sein.
  • Soziale Netzwerke: Über soziale Plattformen verbreitete Links oder Dateien sind ebenfalls ein beliebtes Mittel zur Verbreitung von Malware.
  • Exploit-Kits: Diese nutzen bekannte Sicherheitslücken in Software aus, um unbemerkt Malware zu installieren.

Es ist wichtig, die verschiedenartigen Einfallstore von Malware zu kennen, um effektiv vorzubeugen. Eine umsichtige Nutzung des Internets zusammen mit der Implementierung von Sicherheitssoftware stellt einen starken ersten Schutzwall dar.

Erkennung einer Malware-Infektion: Warnsignale und Symptome

Wenn eine Malware einmal in ein System eingedrungen ist, manifestiert sie sich oft durch verschiedene Warnsignale und Symptome. Für Anwender ist es essenziell, diese Anzeichen frühzeitig zu erkennen, um größeren Schaden abzuwenden. Folgende Hinweise können auf eine Infektion hindeuten:

  • Unerwartete System-Instabilität: Häufige Abstürze oder Fehlermeldungen können auf Malware hinweisen, die im Hintergrund arbeitet.
  • Ungewöhnlich langsame Systemleistung: Malware kann Systemressourcen beanspruchen und damit die Leistung merklich verschlechtern.
  • Nicht autorisierte Aktivitäten: Seltsame Vorgänge, wie das eigenständige Versenden von E-Mails, deuten auf eine Kompromittierung hin.
  • Veränderte Browser-Einstellungen: Unerwartete Änderungen an Ihrer Startseite oder Suchmaschine können auf Adware hindeuten.
  • Neue, unbekannte Programme: Unerwartet auftauchende Software oder Desktop-Icons, die nicht selbst installiert wurden, sind oft ein klares Warnzeichen.

Regelmäßige Überprüfungen auf diese Anzeichen und die Kenntnis darüber, was als normal für Ihr System gilt, tragen dazu bei, eine Malware-Infektion früh zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Schutz vor Malware: Präventive Maßnahmen und Verhaltensregeln

Ein wirksamer Schutz vor Malware erfordert mehr als nur die Installation einer Antiviren-Software. Es ist ein bewusstes und proaktives Verhalten notwendig, um potenzielle Bedrohungen abzuwehren. Hier sind präventive Maßnahmen und Verhaltensregeln, die jeder Nutzer beherzigen sollte:

  • Sicherheitsbewusstsein: Seien Sie stets aufmerksam bei E-Mails und Nachrichten von unbekannten Absendern, insbesondere wenn diese Anhänge oder Links enthalten.
  • Verwendung vertrauenswürdiger Quellen: Laden Sie Software und Apps ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen herunter, wie den offiziellen App-Stores oder direkt von den Herstellerseiten.
  • Aktualisierungen: Halten Sie Ihr Betriebssystem und alle Anwendungen durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen.
  • Starke Passwörter: Nutzen Sie komplexe und einzigartige Passwörter für alle Ihre Konten und ändern Sie diese regelmäßig.
  • Netzwerk-Sicherheit: Sichern Sie Ihr Heimnetzwerk ab, indem Sie starke Verschlüsselungen wie WPA2 verwenden und ein sicheres Passwort für Ihren WLAN-Router einrichten.

Diese Verhaltensregeln kombiniert mit der Verwendung von Sicherheitssoftware bilden den Grundstein für einen soliden Schutz vor Malware und anderen Cyberbedrohungen.

Antiviren-Software: Ihr digitaler Wachhund gegen Malware

Antiviren-Software spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Malware. Sie dient als Ihr digitaler Wachhund, der rund um die Uhr darauf ausgelegt ist, Ihr System zu überwachen und vor Eindringlingen zu schützen. Diese Softwaretypen verfügen über eine Vielzahl von Funktionen, die darauf abzielen, sämtliche Arten von Malware zu erkennen, zu blockieren und zu entfernen, bevor sie Schaden anrichten können.

Ein wesentliches Merkmal von Antiviren-Programmen ist die Fähigkeit, verdächtige Aktivitäten aufzuspüren, die auf eine Infektion hinweisen könnten. Dazu gehören ungewöhnliche Datenbewegungen, der Start von Programmen im Hintergrund oder unerklärliche Netzwerkaktivitäten. Moderne Lösungen bieten zudem heuristische Analysemethoden, die auch bisher unbekannte Bedrohungen identifizieren können, basierend auf verdächtigem Verhalten und untypischen Code-Mustern.

Gleichzeitig sollten Nutzer darauf achten, dass die Antiviren-Software regelmäßig aktualisiert wird. Diese Updates beinhalten wichtige Definitionen neuer Viren und anderer Malware, die von den Entwicklern laufend integriert werden, um dem permanenten Wandel der Bedrohungslandschaft gewachsen zu sein. Es ist unerlässlich, diese Funktionen zu nutzen, um effektiven Schutz zu gewährleisten.

Zusammenfassend ist Antiviren-Software ein unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Sicherheitsstrategie. Die Wahl einer robusten Lösung und das regelmäßige Update sind wesentliche Schritte zur Maximierung Ihrer digitalen Sicherheit.

Regelmäßige Updates: Warum sie entscheidend für Ihre Sicherheit sind

Regelmäßige Updates sind ein kritischer Faktor, um die Sicherheit von Computersystemen zu gewährleisten. Diese Aktualisierungen schließen nicht nur Sicherheitslücken, die von Malware ausgebeutet werden könnten, sondern sie verbessern auch die Funktionalitäten der Anwendungen und des Betriebssystems insgesamt. Ein ungepatchtes System ist wie ein ungepflegtes Haus, das Einbrechern zahlreiche Einfallstore bietet.

Software-Entwickler veröffentlichen regelmäßig Patches und Updates, nachdem sie Schwachstellen identifiziert haben. Diese sind oft als Reaktion auf neu aufgetauchte Bedrohungen konzipiert. Ohne diese Aktualisierungen bleibt Ihr System anfällig für Angriffe, die diese Schwachstellen ausnutzen.

Das regelmäßige Ausführen von Software-Updates ist so bedeutsam, dass viele Systeme und Anwendungen nun die Möglichkeit bieten, diese automatisch herunterzuladen und zu installieren. Nutzer können von dieser Automatisierung profitieren, um sicherzustellen, dass ihre Systeme stets den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen, ohne selbst kontinuierlich daran denken zu müssen.

Abschließend ist zu sagen, dass Updates nicht als lästige Unterbrechungen betrachtet werden sollten, sondern als wesentliche Wartungsarbeiten, die zum Schutz Ihrer digitalen Umgebung beitragen.

Sicheres Surfen: Tipps für den Alltag im Internet

Das Internet ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken, doch mit der ständigen Vernetzung steigt auch das Risiko, auf Malware zu stoßen. Um sicher zu surfen, ist es wichtig, bestimmte Tipps für den Alltag im Internet zu beachten:

  • Besuchen Sie nur Webseiten, deren Vertrauenswürdigkeit Sie sicher einschätzen können. Achten Sie auf Indikatoren wie ein SSL-Zertifikat, erkennbar am Schlosssymbol in der Adressleiste Ihres Browsers.
  • Seien Sie bei der Eingabe von persönlichen Daten stets vorsichtig, insbesondere auf Seiten, die fragwürdig erscheinen könnten.
  • Vermeiden Sie das Klicken auf Pop-Up-Werbungen, da diese ein gängiger Übertragungsweg für Schadsoftware sind.
  • Verwenden Sie starke, einzigartige Passwörter für jeden Online-Service und ändern Sie diese regelmäßig.
  • Bleiben Sie aufmerksam bei E-Mails von unbekannten Quellen und öffnen Sie keine Anhänge oder Links, wenn die Nachricht nicht eindeutig als sicher verifiziert werden kann.
  • Verwenden Sie Erweiterungen für Ihren Webbrowser, die dabei helfen, schadhafte Webseiten zu blockieren und den Datenschutz zu stärken.

Mit diesen alltäglichen Sicherheitsmaßnahmen können Sie die Risiken beim Surfen im Internet signifikant reduzieren und Ihre digitale Präsenz schützen.

Backup-Strategien: So sichern Sie Ihre Daten vor Malware-Angriffen

Eine durchdachte Backup-Strategie ist eine Ihrer besten Verteidigungen gegen Malware, insbesondere gegen Ransomware, die Ihre Daten verschlüsseln und damit unzugänglich machen kann. Ein Backup bedeutet, dass Sie Kopien Ihrer wichtigen Informationen an einem sicheren Ort aufbewahren, sodass Sie nach einem Malware-Angriff schnell wieder Zugriff darauf haben. Hier sind einige Schlüsselstrategien für effektive Backups:

  • Führen Sie regelmäßige Backups durch. Planen Sie diese in regelmäßigen Abständen, um sicherzustellen, dass Sie stets aktuelle Datenkopien haben.
  • Verwenden Sie die 3-2-1-Regel: Halten Sie mindestens drei Kopien Ihrer Daten vor, auf zwei verschiedenen Medientypen, und eine davon an einem entfernten Ort.
  • Berücksichtigen Sie Cloud-Backup-Dienste, die Ihre Daten verschlüsselt übertragen und abseits Ihres eigenen Standortes sichern können.
  • Prüfen Sie Ihre Backups regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie funktionieren und die Daten im Bedarfsfall wiederhergestellt werden können.

Durch die Installation von zuverlässigen Backup-Lösungen und die Planung strategischer Backup-Zeitpläne schützen Sie Ihre wertvollen Daten vor den Folgen einer Malware-Infektion.

Was tun nach einer Malware-Infektion? Erste Schritte zur Schadensbegrenzung

Nachdem eine Malware-Infektion eingetreten ist, heißt es schnell handeln, um den Schaden zu begrenzen und die Sicherheit wiederherzustellen. Hier finden Sie wichtige Schritte, die Sie unmittelbar nach dem Erkennen des Vorfalls in die Wege leiten sollten:

  1. Trennen Sie das betroffene Gerät vom Internet und vom Netzwerk, um eine weitere Verbreitung der Malware zu verhindern.
  2. Identifizieren Sie die Art der Malware, um die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
  3. Führen Sie einen vollständigen Scan mit Ihrer Antiviren-Software durch, um die Malware zu finden und zu entfernen. Hierbei sollte die Software auf dem neuesten Stand sein.
  4. Ändern Sie alle Passwörter, vor allem, wenn sie möglicherweise kompromittiert wurden.
  5. Kontaktieren Sie im Falle von Ransomware keinen Erpresser und zahlen Sie kein Lösegeld. Es gibt keine Garantie dafür, dass Ihre Daten entschlüsselt werden.

Nachdem die akuten Schritte eingeleitet wurden, sollten Sie eine umfassende Analyse durchführen und Ihre Sicherheitsprotokolle überarbeiten, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Darüber hinaus sollten Sie ausstehende Updates installieren und weitere Schwachpunkte in Ihrer IT-Umgebung ausbessern.

Die Bedrohungslandschaft im Cyberspace entwickelt sich kontinuierlich weiter. Mit dem technologischen Fortschritt werden auch Malware-Attacken immer ausgeklügelter. Um zukünftig sicher zu bleiben, ist es unerlässlich, die Entwicklungen und Trends im Bereich Malware zu verstehen und im Blick zu behalten:

  • Die Weiterentwicklung von KI- und maschinellem Lernen wird nicht nur in der Abwehr von Malware eine Rolle spielen, sondern könnte auch von Angreifern genutzt werden, um Sicherheitssysteme zu umgehen.
  • Das Internet der Dinge (IoT) bietet ein immer größer werdendes Netzwerk an verbundenen Geräten, die als potentielle Einfallstore für Malware dienen können.
  • Die zunehmende Verbreitung von Kryptojacking, bei der die Rechenleistung von infizierten Geräten genutzt wird, um Kryptowährungen ohne Wissen der Nutzer zu minen, ist eine zu beobachtende Entwicklung.
  • Ransomware dürfte weiterhin eine ernsthafte Bedrohung darstellen, mit zunehmend zielgerichteteren Angriffen auf große Unternehmen und kritische Infrastrukturen.

Es ist wesentlich, dass sowohl einzelne Nutzer als auch Organisationen proaktive Maßnahmen implementieren, sich über neue Bedrohungsszenarien informieren und ihre Sicherheitssysteme fortlaufend aktualisieren und anpassen, um gegen die neuesten Malware-Typen gewappnet zu sein.

Fazit: Aktiv bleiben und sicher im Netz unterwegs sein

Malware stellt eine ständige Bedrohung im digitalen Alltag dar, aber mit den richtigen Strategien und Werkzeugen können Sie das Risiko einer Infektion minimieren. Die zentrale Botschaft ist, stets aktiv zu bleiben – seien es regelmäßige Updates, das Erstellen und Überprüfen von Backups oder das Fördern eines grundlegenden Sicherheitsbewusstseins. Die Beachtung einfacher Verhaltensregeln beim Surfen im Internet kann bereits einen großen Unterschied für Ihre Online-Sicherheit ausmachen.

Wachsamkeit und ein umsichtiges Handeln im Umgang mit Ihren digitalen Geräten sind unverzichtbar. Ergänzen Sie diese mit zuverlässiger Antiviren-Software und regelmäßigen Schulungen zu den neuesten Bedrohungen. Auf diese Weise bauen Sie eine mehrschichtige Verteidigungslinie auf, die den Schutz Ihrer persönlichen und beruflichen Daten gewährleistet.

Denken Sie daran: Sicherheit im Netz ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein fortlaufender Prozess. Indem Sie die Entwicklungen im Bereich der Cyberbedrohungen im Auge behalten und entsprechend handeln, können Sie Ihre digitale Welt sicher gestalten.


Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Malware und Schutzmaßnahmen

Was versteht man genau unter Malware?

Malware, ein Kürzel für "malicious software", ist jegliche Art von Software, die entwickelt wurde, um Computern oder Netzwerken Schaden zuzufügen, ohne dass die Anwender davon Kenntnis haben. Dazu gehören Viren, Würmer, Trojaner, Ransomware und viele weitere schädliche Softwaretypen, die Daten stehlen, Systeme sabotieren oder unbefugten Zugang zu Netzwerkressourcen ermöglichen können.

Wie kann ich erkennen, ob mein Gerät mit Malware infiziert ist?

Anzeichen einer Malware-Infektion können langsame Systemleistung, häufige Abstürze, ungewöhnlich hohe Netzwerkaktivität, Popups unerwünschter Werbung, Änderungen an Browser-Einstellungen oder das Auftreten unbekannter Programme auf dem Gerät sein. Es ist wichtig, auf solche ungewöhnlichen Verhaltensweisen zu achten, um eine mögliche Infektion schnell zu identifizieren.

Wie verbreitet sich Malware?

Malware kann sich auf verschiedene Weisen verbreiten, einschließlich Phishing-E-Mails, infizierten Websites und Downloads, unsicheren WLAN-Netzwerken, über Social-Media-Plattformen verteilt oder durch Anschließen kompromittierter externer Geräte wie USB-Sticks. Es ist wichtig, Online-Inhalte kritisch zu betrachten und nur vertrauenswürdige Quellen zu nutzen, um Infektionen zu vermeiden.

Welche Schutzmaßnahmen kann ich gegen Malware ergreifen?

Zum Schutz gegen Malware sollten regelmäßige Backups von Daten erstellt, eine leistungsfähige Antiviren-Software verwendet und aktuell gehalten, Betriebssysteme und Anwendungen durch Updates auf den neuesten Stand gebracht, starke Passwörter genutzt und sichere Verhaltensweisen im Internet angewendet werden. Weiterhin ist es wichtig, ein Bewusstsein für Cyberbedrohungen zu entwickeln und Vorsicht bei unbekannten E-Mails oder Downloads walten zu lassen.

Was sollte ich im Fall einer Malware-Infektion tun?

Im Fall einer Malware-Infektion sollten Sie das Gerät sofort vom Netzwerk trennen, um eine Ausbreitung zu verhindern, Sicherheitssoftware auf den neuesten Stand bringen und einen vollständigen Systemscan durchführen um die Malware zu entfernen. Anschließend sollten alle Passwörter geändert und eine Analyse des Vorfalls durchgeführt werden. Wichtig ist, keine Lösegeldforderungen bei Ransomware zu bezahlen, da dies keine Entschlüsselung der Daten garantiert und weitere Angriffe begünstigen könnte.

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Zusammenfassung des Artikels

Malware ist schädliche Software, die Daten ausspionieren, stehlen oder Operationen stören kann und in verschiedenen Formen wie Viren, Trojanern und Spyware auftritt. Es ist wichtig, sich durch Wissen, Vorsicht und Sicherheitssoftware zu schützen sowie Infektionswege zu kennen und präventive Maßnahmen wie regelmäßige Updates und starke Passwörter anzuwenden.

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